A Hard Journey Ahead

A Hard Journey Ahead

A Hard Journey Ahead 931 550 digiVolution

Dies sind die dV-News 09-2022 und unsere Auswahl von Artikeln und Links, die die Nachrichten der letzten zwei Wochen aufzeigen. Dieser Beitrag besteht aus zwei Hauptteilen: Ein Aufschrei der Empörung über unsere Trägheit gegenüber Cyberrisiken und die Entwicklungen in der Schweiz, die unsere Aufmerksamkeit erregt haben.

WAS BRAUCHT ES MEHR? 

Die Welt scheint nicht an ein Cyberarmageddon infolge des Krieges in der Ukraine zu glauben. Aber was muss geschehen, damit der Ernst der Lage und die enormen Cyberrisiken, denen wir mit oder ohne diesen Krieg ausgesetzt sind, endlich begriffen wird? 

Digitalisierung ist zweifellos ein unbestreitbarer Fortschritt. Aber ohne Sicherheit im Kern und getrieben von Profit- und Machtstreben kann sie sich als fatal für unsere Gesellschaft erweisen. Sicherheit ist nicht nur ein Punkt unter vielen, sondern DIE PRIORITÄT, da alles unwiderruflich vom Cyberraum abhängig ist.

Es wird behauptet, dass Cyberangriffe nicht ausreichen würden, um den Cyberraum zum Einsturz zu bringen? Und ohne Stromversorgung? Und wenn die Unterseekabel abgerissen werden? Und dann gibt es noch das Risiko der Sonnenstürmen 

Gibt es ein unmittelbareres und massiveres Risiko für die Gesellschaft als grössere Störungen oder gar den Zusammenbruch des Cyberraums? 

Wer dies leugnet oder die notwendigen Mass-nahmen auf morgen verschiebt, nimmt in Kauf, dass die Bedrohung jeden Tag grösser wird, und Gesundheit, Energie, Ernährung, Wasser, Bildung und sogar humanitäre Hilfe gefährdet.

Es heisst, es sei gefährlich, eine Cyberschlafwandler zu wecken? Wir glauben zweifelllos, dass das Gegenteil der Fall ist. 

Was den von Russland ausgelösten Konflikt betrifft, so könnte er sich über einen längeren Zeitraum hinziehen. In der Tat befindet sich Russland – und das sagt es auch – mit allen westlichen Ländern im Kriegszustand, da die mutigen ukrainischen Verteidiger durch zahlreiche Sanktionen gegen Russland und einen wachsenden Strom von Waffen unterstützt werden. Was also hält die russischen Cyberangreifer und ihre Verbündeten davon ab, die grosse Cybernacht auch über die Schweiz auszulösen? 

Diejenigen, die bis jetzt noch keine massiven Cyberangriffe im Rahmen dieses Krieges gesehen haben und deshalb bereits zu dem Schluss gekommen sind, dass es keine geben wird, müssen ihre voreiligen Urteile wohl revidieren. Es handelt sich um einen langfristigen Krieg, und wir müssen – abgesehen von den Emotionen, die die schrecklichen Bilder vom 24. Februar hervorrufen – in der Lage sein, angesichts der immer unverkrampfteren und möglicherweise noch unangenehmeren Angreifer durchzuhalten. Und Russland kann auf gewichtige Verbündete und Opportunisten zählen.

Diese Feststellung erklärt somit auch den Titel dieses Beitrags. Vor dem 24. Februar war es kompliziert, und es wird noch schlimmer werden, und das in vielen Bereichen. Wir haben gerade die Osterfeierlichkeiten hinter uns, der Frühling blüht, die Vögel zwitschern, viele buchen bereits die Sommerferien, … Was, wenn wir uns in einer Situation einer Drôle de Guerre befinden?

IN DER SCHWEIZ 

In den vergangenen zwei Wochen kamen zahlreiche Mitteilungen aus Bern. Eine gute Note für die Investitionen zugunsten von Startups (aber mit welchem Nutzen?), Massnahmen zur Sicherung der Stromversorgung (zu begrüssen), ein Engagement der Schweiz für die internationale Regulierung der künstlichen Intelligenz und eine Würdigung bezüglich der Funktionsweise der Organisation, die seit Anfang 2021 für die digitale Transformation der Bundesverwaltung zuständig ist (mit welchen Auswirkungen auf die Kantone?). 

Viele erfreuliche Entwicklungen also, aber ein Gesamtbild, das sich ausserhalb der Insider in Bern noch schwer in eine von allen verstandene Gesamtstrategie einfügt. 

Das wichtigste Ereignis war zweifellos die Veröffentlichung des Berichts Gesamt-konzeption Cyber der Armee. Ein sehr wichtiges Dokument, dessen Inhalt jedoch noch verbessert werden muss, um – abgesehen von den beeindruckenden Zahlen – wirklich verstanden und umgesetzt zu werden (wenn möglich schnell aufgrund der Lage).

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Für digiVolution wird der 6. Mai ein Schlüsseldatum sein, an dem die erste Pilotphase des dV-Net gestartet wird. Wir werden Sie natürlich über den Fortschritt auf dem Laufenden halten und freuen uns darauf, Ihnen diesen Service ab Anfang Juli zur Verfügung zu stellen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen eine bereichernde Entdeckung der ausgewählten Artikel und Links und freuen uns darauf, Sie in zwei Wochen wieder zu informieren. 

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